Toros Outdoors – Kajakreisen in Griechenland, Georgien, Albanien und der Türkei

 Creekin' Greece – der Herbst geht steil

12. bis 18. November 2017 (WW IV-V)

Das Jahr neigt sich dem Ende und ihr habt immer noch nicht genug? Macht doch einfach weiter! Wir hängen ans Pindos Festival noch 'ne Woche dran und greifen nach den Creek-Perlen Griechenlands. Je nach Wasserstand paddeln wir durch die Schluchten des Aoos, schwärmen nach Süden zu Erymanthos und Lousios oder erkunden Neuland in den Rhodopen. Griechenland für Entdecker! 

In der Schlucht des Erymanthos.Griechenland von März bis Mai, Meteora bis Milea, Tzatziki und Tsipouröchen inklusive. So kennt ihr das, so mögt ihr es. Und nun? Abwettern im Herbstnebel, Indian Summer ohne Wasser, im besten Fall November Rain??? Mal ehrlich: Haben wir je gekniffen? Vor dem Unbill der Jahreszeiten? Vielleicht. Aber diesmal nicht! Wer wagt, kommt mit und gewinnt! Falls wir nicht das Camp absagen. Genau: Kein Spaß. Dieser Trip startet nur, wenn es ausreichend Wasser hat. Die Chancen stehen gut. Die letzten Jahre waren die Bedingungen ideal Mitte November. Und mit drei möglichen Revieren sind wir maximal flexibel aufgestellt. Entschieden wird am 1.11. Dann spricht der Frosch im Wetterglas. Und damit ihr nicht nur Unsicherheit bucht, hier der Blick in die gute (!) Zukunft!

In der unteren Aoosschlucht.Landschaft, Tierwelt, Wildwasser. Ein Monument von Fluss. Der Aoos. Fluss der Flüsse. River God. Knapp 50 Kilometer Schlucht, eine Brücke. Wildwasser aller Klassen, alles umtragbar, viel WW III, noch mehr IV, einige Stellen drüber. Unglaublich schön von Anfang bis Ende.

Geheimnisvolle zweite Klamm am Erymanthos.Szenen- und Ortswechsel. Tief im Peloponnes. Die Schluchten des Erymanthos. Weiße Kalkmurmeln im lichten Herbstwald. Traumhafte Blockparcours, steil und unübersichtlich. Faire Linien, aber auch haklige Stellen und eine düstre Zwangspassage. Passen Wasser oder Schwierigkeitsgrad nicht, weichen wir auf die unteren Klammen aus.

Oder doch gleich in die Rhodopen? Im März 2004, auf dem Weg in die Türkei, haben wir die Nacht am Diavolo Rema verbracht, dem Teufelsbach. Dass man hier paddeln kann, wussten wir nicht. Nur der Blick in die Karte, hat uns zum Stich von Drama inspiriert. Im Kopf geblieben ist uns die Ebenmäßigkeit der Rockpools, die sanften Schwünge der Slides und Abrisskanten. Bildhübsch eben. Im Herbst wollen wir's erneut wagen.

Der erste der Zerberus-Wasserfälle auf dem Lousios.

Doch nun genug der schönen Worte, harte Fakten hier und jetzt:

Wann: Sonntag bis Sonntag (Abreisetag). Erster Paddeltag voraussichtlich Montag.

Wer: Alle, die auf WW IV+ sicher sind. Einen Vierer irgendwie runterzukommen, reicht nicht. Die Rolle muss sitzen.

Logistik: Je nach Gruppengröße und Anreiseart Shuttle mit Nikos oder eigene Autos.

Unterkunft: Kleine nette Hotels in Flussnähe.

Was kostet's: 550 Euro für Guiding und Organisation. Logistik und Unterkunft extra. Boote und Paddel können geliehen werden.