Toros Outdoors – Kajakreisen in Griechenland, Georgien, Albanien und der Türkei

Saisonstart Albanien – Irre Schluchten, blaues Wasser

  Anfang April 2019 (WW III)

Scheuer, mach doch mal Albanien für Wildwasser-III-Paddler! Die schönsten Schluchten, eine satte Portion Balkan-Feeling, die Albanien-Klassiker für Normalsterbliche halt. Geht das vielleicht auch schon vor Ostern? Yeap, tut es. Zehn Tage Paddeln von Vjosa bis Valbona, ein Roadtrip durch ein wildes Land im Aufbruch. Here we go!

Wunderschöne Valbona.Das zarte Grün erwacht gerade erst im Hochgebirge der Albanischen Alpen, im Küstentiefland an den Ufern des Shkodra-Sees sprießen die ersten Blüten, der Winter ist vergessen. Willkommen im Frühling! Willkommen in Albanien!

Ihr paddelt sicher WW III und ihr braucht mal eine Pause von Sanna und Südfrankreich? Ihr habt Abenteuerlust im Herzen, euch lockt der Charme des Ostens? Die Worte Byreku, Trilece und Ekspres klingen fremd in euren Ohren, aber ihr wollt endlich wissen wie sie schmecken? Dann seid ihr hier richtig. Lest weiter, steigt in den Toros-Train und ab mit uns ins wundervolle Albanien.

Die Vjosa bei Permet.Ausgehend vom Flughafen Tirana starten wir unsere Reise im Süden des Landes. Volume Low, Scenery High lautet das Motto auf der kleinen Benca, einem wahren Kleinod nahe des Städtchens Tepelena. Nach dem Einpaddeln auf glasklarem Wasser genießen wir ein kühles Blondes über den Dächern der Stadt und lassen den Blick über das weite Vjosatal schweifen. Weiter oben im Tal des blauen Stroms befindet sich nahe des Städtchens Permet unser Basecamp für die nächsten zwei Tage. Zeit die wuchtigen Rapids der Vjosa mit ihren traumhaften Surfwellen auszukosten, den wilden Sopot-Wasserfall zu erwandern und – ausreichend Wasser vorausgesetzt – durch den gewaltigen Lengarica-Canyon zu paddeln. Wir gastieren im familiär geführten Guesthouse Mali Bardhe, einen Steinwurf von unserer Paddelstrecke.

Am Schluchtengrund der Benca.Nur 30 Kilometer Luftlinie trennen uns vom famosen Osum, läppische 3,5 Stunden Autofahrt. Wohlgemerkt im Allrad, der Sprinter hat auf der ausgewaschenen, über satte Almwiesen leitende Piste keine Mission. Der Osum selbst trägt das Prädikat »Grand Canyon of Albania« höchst verdient. Klippen, die zum Himmel schreien, ähh streben (für die Schreie ist die wilde Vogelwelt verantwortlich), verspielte , ganz enge Klammpassagen, traumhafte Wasserfälle, die fontänengleich von links und rechts in den Fluss stürzen. Bevor uns die Natur gänzlich überwältigt – Zeit für Kultur. Auf in die Unesco-Stadt Berat mit ihrer malerischen Architektur aus vergangener Zeit.

Rockn'n'Roll auf der Valbona.

Während die Frühaufsteher Berats Altstadt im Morgenlicht erleben, frühstückt die Sportbohème gemütlich im Hostel bevor uns ein halber Fahrtag ins Valbona bringt. Nicht nur für viele Paddler das Tal der Täler: Ganz im Nordosten des Landes schmiegt sich die fantastische Berglandschaft dicht an die kosovarische Grenze. Klima, Vegetation, die weißen Boulder und die blaue Wasserfarbe erinnern uns an die Soca. Nur der Bergblick hier ist einen Weitblick spektakulärer! Mehrere Abschnitte zwischen WW II und IV lassen uns drei Tage im Tal verbringen.

 

Die wundervolle Valbona ist lange noch nicht verdaut, da steht der nächste Höhepunkt ins Haus: Wir erleben den fjordartigen Drin-Stausee vom Boot aus. Und dieses Mal nicht vom Kajak aus. Knapp drei Stunden lang schaukelt uns die Fähre durch die schroffe Berglandschaft. Entspannung pur!

Osum – Grand Canyon of Albania.Die letzten beiden Tage dann Chillout und Strandfeeling: Mit dem herrlich am Shkodrasee gelegenen Lake Shkodra Resort dient uns ein weitläufiger Campingplatz samt Bungalows und Glamping-Optionen als perfektes Basecamp. Von dort schwärmen wir aus zu Kir, Cemit oder Dushit – wunderbare Flüsse, in 60 bis 90 Autominuten vom Basecamp erreichbar. Das sympathische Städtchen – nicht zu Unrecht die heimliche Kulturhauptstadt Albaniens – lockt uns mit leckeren Restaurants und netten Bars. Und das haben wir uns ja nun wirklich verdient nach all den Flussmeilen.
Gezuar!

Das 1000-Sterne-Hotel im Valbona.Achja, und wer nicht genug hat, bleibt einfach noch ein paar Tage länger. Weiter geht's mit Shkodra Kayak City.
 

 

 

Wasserfall im Osum-Canyon.

Details:   

    * 10 Reisetage auf den Wildflüssen Albaniens mit je nach Gruppengröße ein bis zwei Kanulehrern, Technikschulung wenn gewünscht.

    * Für Flugreisende Unterstützung bei Buchung und Logistik ab Flughafen Tirana (Hinflug) bzw. Tirana/Podgorica (Rückflug). Wir kümmern uns um Airporttransfer und Vermittlung der Logistik. Shuttles und Transfers werden direkt mit den albanischen Logistik-Partnern abgerechnet.

    * Die Verpflegung wird mittels gemeinsamer Gruppenkasse finanziert. Hier fallen etwa 10 Euro je Tag an. Ein Abendessen im Restaurant schlägt mit etwa 5–12 Euro zu Buche.

    * Die Übernachtung erfolgt zum Teil auf wilden Camps direkt am Fluss, zum Teil in Guesthouses. Im Landesnorden dient uns das Lake Shkodra Resort als Basislager. Anfallende Übernachtungskosten werden von den Teilnehmern getragen.

    * Auf Wunsch können Kajaks und Paddel geliehen werden.

    * Für weitere Fragen, auch zum Reisepreis, schickt uns bitte eine Mail.

Dieser Preis enthält:
Guiding, Kanuschulung, Organisation der Tour

Weitere Kosten entstehen für:
Anreise, Logistik vor Ort, Unterkünfte, Verpflegung

Toros Outdoors stellt lediglich den Kontakt zu lokalen Fahrern und Guesthouses her. Die Camp-Teilnehmer rechnen diese Leistungen direkt mit den örtlichen Unternehmern ab. 

Schmaler Spalt in Mutter Erde: der Lengarica-Canyon.

 

Wetter und Wasserstand lassen sich nur schwer planen. Wir möchten mit euch auf den schönsten Flüssen paddeln und euch Albanien von seiner besten Seite zeigen. Hierfür können kurzfristig Änderungen von Routenverlauf und Flüssewahl erforderlich sein. Auch im April kann das Wetter wechselhaft sein, die Wasserstände sind zudem stark von der Schneelage abhängig. Somit können einzelne Etappen wegen zu wenig oder zu viel Wasser nicht machbar sein. In jedem Fall ist für hochkarätige Alternativen gesorgt.

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen sendet bitte eine E-Mail an info[et]toros-outdoors.de.Ohne Geländewagen geht nicht wirklich viel in Albanien. Mit hingegen jede Menge.