Pyrenees vs. Pandemics – Spanien im Frühsommer

12. bis 22. Juni 2021 (WW III-IV)
27. Juni bis 7. Juli 2021 (WW II-III und III-IV)

Ein Titel mit Halbwertszeit, so hofft derzeit ganz Europa. Nach pandemischen Ostern fiebern wir, feuern an, drücken Daumen, glauben fest – an die Pyrenäen im Juni. Sonne pur lässt den Schnee im späten Frühjahr auch in hohen Lagen schmelzen und schenkt uns traumhafte Paddeltage auf Esera, Noguera Pallaresa und natürlich dem Pyrenäenkönig, dem Rio Ara. Weicht den Eichen, sucht das Buchen. Am 12. Juni geht’s los!

Rio Veral in Aragon, Spanien

Im November 2019 – noch galt das Paddelvirus als die größte Gefahr, Sozialkontakte zu vernachlässigen – starteten Salome und ich im Sprinter-Womo nach Spanien. Neben Sonnetanken (Beweis erbracht: klappt nicht im Dauerregen), korrekter Kulinarik (fast nicht zu vermasseln, quasi Selbstläufer), was neues sehen (100 Punkte, die Pyrenäen sind kein Balkan) stand Paddeln und Flüssecheck (Rio, Rio, Rio, yeah!) auf dem Plan. Unsere Tour reichte von Katalonien, die Südseite der Pyrenäen entlang übers Baskenland nach Kantabrien. Gesucht war ein Revier, um im Februar/März den Winter ausklingen zu lassen. Gefunden haben wir das vielleicht beste Frühsommer-Revier Südeuropas: Navarra und Aragon!

Es war nicht immer mediterran-mild. Vielmehr hatten wir Schneetreiben am Rio Esca – das ist in Navarra, schon ziemlich weit im Westen. Aber die Tage mit Hochdruckwetter am Ara waren ein echter Traum. Blaues Wasser jeder Schwierigkeit, eine unverbaute Landschaft, umrahmt von gigantischen Gebirgsmassiven. Sogar dem Balkanscheuer wurde klar: Da müssen wir nochmal hin!

Der Rio Veral im Unterlauf.
Echte Wildflusslandschaft am unteren Rio Veral.

Taratara! Wir sind so weit. Die Gipfellagen der Pyrenäen liegen tief im Schnee, ab Mai wird’s warm, die Rios safteln dann massiv, wir kommen sobald die erste Welle durch ist. Ach ja, und: Pyrenees vs. Pandemics. Noch weiß keiner, wer gewinnt. Es gibt nur eine Lösung: flexibel bleiben. Wenn es möglich ist, sind wir vor Ort und freuen uns, mit euch und unseren spanischen Freunden loszuziehen.

Schreibt uns eine Mail, wenn ihr mitmögt => info@toros-outdoors.de

Der Rio Ara im Ordesa-Nationalpark.

Details:

* 11 Reisetage, davon 9 Paddeltage auf den Wildflüssen der spanischen Pyrenäen; je nach Gruppengröße zwei Kanulehrer, Technikschulung wenn gewünscht

* Anreise in Privat-Pkw oder im Flugzeug plus Mietwagen nach Absprache

* Selbstverpflegung am Camp in Kochgruppen bzw. Abendessen im Restaurant

* Übernachtung auf Campingplätzen oder in einfachen Hotels

* Auf Wunsch können Kajaks und Paddel geliehen werden. Die aktuelle Bootspalette könnt ihr im Toros-Testcenter einsehen. Bei den Paddeln setzen wir auf auf Mergner, Kober und Lettmann.

Kosten:

* Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind von den Teilnehmern zu tragen. Transfers vor Ort werden auf die Fahrgemeinschaft umgelegt. Dies geschieht in Eigenverantwortung der Fahrer/Mitfahrer.

    * Auf Wunsch können Kajaks und Paddel geliehen werden. Die aktuelle Bootspalette könnt ihr im Toros-Testcenter einsehen. Bei den Paddeln setzen wir auf auf Mergner, Kober und Lettmann.

    * Die Kosten für Guiding und Organisation der Tour betragen 790 Euro.

Dieser Preis enthält:
Guiding, Kanuschulung, Organisation der Tour

Weitere Kosten entstehen für:
Anreise, Logistik vor Ort, Unterkünfte, Verpflegung
Chillout unterm Wasserfall – auch das ist Urlaub.

Wichtig: Wetter- und Wasserbedingungen können kurzfristige Änderungen von Routenverlauf und Flüssewahl erfordern. Im Juni ist Regen in Spanien eher unwahrscheinlich, wir rechnen mit Sonne satt. Die Wasserstände sind damit hauptsächlich von der Schneelage abhängig. Durch das hohe Einzugsgebiet und der Kraftwerksregelung einzelner Flüsse ist Wasser praktisch garantiert. Sollte das Wasser entgegen unserer Erwartungen doch mal knapp werden, ist für hochkarätige Alternativen gesorgt. 

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen sendet bitte eine E-Mail an info[et]toros-outdoors.de.

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