Toros Outdoors – Kajakreisen in Griechenland, Georgien, Albanien und der Türkei

Albanien – Roadtrip durch das Land der Flüsse

  25. März bis 7. April (WW III)

Scheuer, mach doch mal Albanien für Wildwasser-III-Paddler! Die schönsten Schluchten, eine satte Portion Balkan-Feeling, die Albanien-Klassiker für Normalsterbliche halt. Ginge das vielleicht auch schon fürs nächste Frühjahr? Yeap, tut es. Zwei Wochen Paddeln von Osum bis Valbona, ein Roadtrip durch ein wildes Land im Aufbruch. Here we go!

Die blaue Vjosa bei Permet.Ihr paddelt sicher WW III und ihr braucht mal eine Pause von Sanna und Südfrankreich? Ihr habt Abenteuerlust im Herzen, euch lockt der Charme des Ostens? Die Worte Byreku, Trilece und Ekspres klingen fremd in euren Ohren, aber ihr wollt endlich wissen wie sie schmecken? Dann seid ihr hier richtig. Lest weiter, steigt in den Toros-Train und ab mit uns ins wundervolle Albanien.

Ausgehend vom Flughafen Podgorica bzw. Tirana starten wir unsere Reise im Süden des Landes. Volume Low, Scenery High lautet das Motto auf der kleinen Benca, einem wahren Kleinod nahe des Städtchens Tepelena. Nach dem Einpaddeln auf glasklarem Wasser genießen wir ein kühles Blondes über den Dächern der Stadt und lassen den Blick über das weite Vjosatal schweifen. Weiter oben im Tal des blauen Stroms befindet sich nahe des Städtchens Permet unser Basecamp für die nächsten zwei Tage. Zeit die wuchtigen Rapids der Vjosa mit ihren traumhaften Surfwellen auszukosten, den wilden Sopot-Wasserfall zu erwandern und – ausreichend Wasser vorausgesetzt – durch den gewaltigen Lengarica-Canyon zu paddeln. Wir gastieren im familiär geführten Guesthouse Mali Bardhe, einen Steinwurf von unserer Paddelstrecke.

Surf's up! Spielbootspaß auf der Vjosa.Am Schluchtengrund der Benca.Nur 30 Kilometer Luftlinie trennen uns vom famosen Osum, läppische 3,5 Stunden Autofahrt. Wohlgemerkt im Allrad, der Sprinter hat auf der ausgewaschenen, über satte Almwiesen leitende Piste keine Mission. Der Osum selbst trägt das Prädikat »Grand Canyon of Albania« höchst verdient. Klippen, die zum Himmel schreien, ähh streben (für die Schreie ist die wilde Vogelwelt verantwortlich), verspielte , ganz enge Klammpassagen, traumhafte Wasserfälle, die fontänengleich von links und rechts in den Fluss stürzen. Bevor uns die Natur gänzlich überwältigt – Zeit für Kultur. Auf in die Unesco-Stadt Berat mit ihrer malerischen Architektur aus vergangener Zeit.

Von Berat aus hangeln wir uns schrittweise nach Norden. Die exakte Flussagenda machen wir vom Wasserstand abhängig. Doch ob auf dem klaren Wasser von Mat oder Fan, in den gritzegrünen Tumpen des Kir oder in der Großschlucht des Schwarzen Drin – wir erleben die Landschaften Albaniens in all ihren Facetten. Ein, vielleicht auch der Höhepunkt der Reise erwartet uns ganz zum Schluss: das traumhafte, wenn auch ziemlich abgelegene Valbona. Klima, Vegetation und das Wasser – kein Zweifel, hier fließt die Soca des Balkans. Nur dass der Tauerntunnel noch nicht gebaut, das Tal der Täler noch nicht vom Massen(paddel)tourismus überrollt ist.

Osum – Grand Canyon of Albania.So haben wir das blaue Wasser ganz für uns, von den badenden Einheimischen abgesehen. Hier kommt jeder auf seine Kosten: Lange Kiesbettschwälle zwischen Konglomeratbrocken im zweiten Grad, wuchtiges WW III in der »Roten Schlucht« durch die wir dem Drin-Stausee entgegen gleiten, oder Creek-Wildwasser der härteren Gangart im tief eingeschnittenen Oberlauf. Wir nehmen uns volle drei Tage Zeit, um den Zauber des Valbona kennenzulernen.

Tja, die Reise ist zu Ende. Halt nicht ganz. Als echte Bootfahrer kurbeln wir nicht durch hundert Serpentinen Richtung Küsten, nein, wir nehmen … das Boot. Die Fährpassage über den fjordartigen Drin-Stausee gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Erlebnissen Albaniens. Knapp drei Stunden gleiten wir höchst aussichtsreich durch die einsame Landschaft der Albanischen Alpen. Vom Anleger in Koman ist’s nur ein Katzensprung zum Flughafen … mitten durch das Nachtleben Tiranas. Gezuar! 

 

Wasserfall im Osum-Canyon.

Details:   

    * 10 bis 11 Paddeltage auf den Wildflüssen Albaniens mit je nach Gruppengröße ein bis zwei Kanulehrern, Technikschulung wenn gewünscht.

    * Für Flugreisende Unterstützung bei Buchung und Logistik ab Flughafen Podgorica bzw. Tirana. Wir kümmern uns um Airporttransfer und Vermittlung der Logistik. Shuttles und Transfers werden direkt mit den albanischen Logistik-Partnern abgerechnet.

    * Die Verpflegung wird mittels gemeinsamer Gruppenkasse finanziert. Hier fallen etwa 10 Euro je Tag an. Ein Abendessen im Restaurant schlägt mit etwa 5–12 Euro zu Buche.

    * Die Übernachtung erfolgt zum Teil auf wilden Camps direkt am Fluss. Im Vjosatal sowie am Osum übernachten wir in Guesthouses. Im Valbona haben wir die Wahl zwischen der Nacht im Guesthouse oder auf dem angeschlossenen Campingplatz. Anfallende Übernachtungskosten werden von den Teilnehmern getragen.

    * Auf Wunsch können Kajaks und Paddel geliehen werden.

    * Die Kosten für Guiding und Organisation der Tour betragen 950 €.

Dieser Preis enthält:
Guiding, Kanuschulung, Organisation der Tour

Weitere Kosten entstehen für:
Anreise, Logistik vor Ort, Unterkünfte, Verpflegung

Toros Outdoors stellt lediglich den Kontakt zu lokalen Fahrern und Guesthouses her. Die Camp-Teilnehmer rechnen diese Leistungen direkt mit den örtlichen Unternehmern ab. 

Schmaler Spalt in Mutter Erde: der Lengarica-Canyon.

 

Wichtig: Wetter- und Wasserbedingungen können kurzfristige Änderungen von Routenverlauf und Flüssewahl erfordern. Zwar ist das Wetter im Mai meist sonnig und stabil, jedoch sind die Wasserstände stark von der Schneelage abhängig. Somit können einzelne Etappen wegen zu wenig oder zu viel Wasser nicht machbar sein. In jedem Fall ist für hochkarätige Alternativen gesorgt.

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen sendet bitte eine E-Mail an info[et]toros-outdoors.de.Ohne Geländewagen geht nicht wirklich viel in Albanien. Mit hingegen jede Menge.