
Nachdem Scheuer 2005 eine erste Prise Verheißung am Lao geschnuppert hat, vergingen fast zwei Jahrzehnte bis zur gründlichen Exploration im Januar 2023. Und wir müssen wohl sagen: Nicht von schlechten Paddlern, dieses Süditalien! Der Calore, der König des Cilento, begeistert in düsterem Wald mit filigranen Niederklammen. Der Bussento scheint fast zu klein zum Paddeln, bis nach kurzer Zeit aus allen Winkeln Quellen sprudeln. Griechenland lässt grüßen! Der Noce Bianco hingegen überrascht schon bei Mittelwasser mit gehörig Wasserwucht. Und dann wäre da noch besagter Lao. Eine der eindrucksvollsten Schluchten Europas überhaupt.
Achtung Kombi-Tour! Die Kajakreise zum Lao ist der Auftakt zu unseren Griechenland– und Albanien-Roadtrips. Nach der ersten Woche könnt ihr von Brindisi aus mit der Fähre nach Igoumenitsa übersetzen und nahtlos am Arachthos-Camp teilnehmen. Was sonst noch besonders ist: Die Süditalien-Reise eignet sich bestens zur Anreise mit dem Zug. Wir holen euch in Salerno am Bahnhof ab und halten Leihboote bereit oder nehmen eure Boote aus München mit.
Anforderungen:
- Selbständiges Befahren von Flüssen in Wildwasser III+
- Fahrkenntnisse im Bootstyp: Wildwasser-Kajak, Wildwasser-Kanadier oder Packraft
- Kenntnisse zum sicheren Verhalten beim Schwimmen im Wildwasser
- Kenntnisse zur Nutzung von Wurfsäcken und Sicherungsequipment
- Allgemein gute körperliche Verfassung
Inhalt:
- 5 Reisetage und 4 Paddeltage auf den Wildflüssen des südlichen Apennin
- Guiding mit einem oder (je nach Gruppengröße) mehreren Kanulehrern. Technikschulung wenn gewünscht
- Wir helfen bei der Zug- oder Flugbuchung, kümmern uns um Transfer von/zu Bahnhöfen und Airports und Vermittlung der Logistik
- Auf Wunsch können Kajaks und Paddel gegen Aufpreis geliehen werden. Die aktuelle Bootspalette könnt ihr im Testcenter einsehen
Kosten:
- Preis enthält Guiding, Kanuschulung, Organisation der Tour
- Kajak und Paddel können von uns gegen Gebühr geliehen werden
- Weitere Kosten entstehen für: Anreise, Logistik vor Ort, Unterkünfte, Verpflegung
- Die Kosten für die Logistik werden auf die Teilnehmer umgelegt. Flug- und Bahnreisende sollten hier mit etwa 40 € pro Tag rechnen
Unterkunft:
Wir übernachten je nach Wetter und Wunsch der Gruppe in sympathischen Hotels oder auf kleinen Campingplätzen.
Die Teilnehmenden finanzieren die Verpflegung in der Regel über eine Gruppenkasse. Hier fallen etwa 10 Euro je Tag an. Ein Abendessen im Restaurant schlägt mit etwa 20 bis 30 Euro zu Buche.
Die Teilnehmenden tragen die anfallenden Übernachtungskosten. Toros Outdoors stellt lediglich den Kontakt zu lokalen Fahrern und Guesthouses her und die Camp-Teilnehmer rechnen diese Leistungen direkt mit den örtlichen Unternehmern ab.
Anreise:
Fünf Tage sind nicht genug, um das wunderschöne Apennin zu erpaddeln! Die Süditalien-Reise ist die Fortsetzung des Apennin-Camps “Trebbia und Co”. Wir raten euch daher klar zum Start am 23. März. Ob im eigenen Camper, im Mietwagen oder als Mitfahrer – mit uns paddelt ihr sicher und erfüllt von Nord nach Süd. Zu beiden Camps könnt ihr mit dem Zug anreisen.
Wenn ihr direkt zum Lao kommt, empfehlen wir euch den Nachtzug nach Rom. Dort steigt ihr in den kurzen Anschlusszug nach Salerno. Wer lieber am Tag reist, fährt am besten bis Bologna oder Mailand und wechselt dort in den superschnellen Frecciarossa um, der euch ebenfalls nach Salerno bringt. Dort holen wir euch am Vorabend der Tour ab.
Weiterreise:
Wer noch nicht genug hat, paddelt in Griechenland weiter! Zusammen mit den Guides setzt ihr von Brindisi/Bari mit der Fähre über nach Igoumenitsa, wo ab dem 5. April das Arachthos-Camp startet. Die Rückreise erfolgt per eigenem Auto oder Flug von Thessaloniki bzw Tirana.
Alternativ startet am 8. April der Griechenland-Bulgarien-Roadtrip. Hier legen wir unsere Route ganz kurzfristig fest, um das Beste an Wetter und Wasser rauzuholen.
Wichtig:
Wetter- und Wasserbedingungen können kurzfristige Änderungen von Routenverlauf und Flüssewahl erfordern. Die Wasserstände sind von der Schneelage abhängig und können durch Regenfälle beeinflusst werden. Somit können einzelne Etappen wegen zu wenig oder zu viel Wasser nicht machbar sein. In jedem Fall ist für hochkarätige Alternativen gesorgt.

















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