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Montenegro – Im Land der Schwarzen Berge

Termine Montenegro:

30. April bis 9. Mai 2022 (WW III–IV)

Dieses Jahr bieten wir keine zwei separate Camps an wie unten beschrieben. Zum Abklären eures Könnenstands/ des Camp-Levels bitte Anfrage per Mail an kanuschule@toros-outdoors.de

Seit 2015 paddelt Toros Outdoors durch Albanien, und mit jedem Jahr wurden unsere Ausflüge ins Nachbarland Montenegro häufiger. Höchste Zeit, dem gebirgigen Herzen des Balkans ein eigenes Camp zu widmen! Volle zwölf Tage bereisen wir das Land der Schwarzen Berge. Mit dabei: Ziemlich blaue Flüsse, ziemlich weiße Felsen und ziemlich unglaubliche Panoramablicke im schroffen Durmitor-Gebirge. Chilliges Camp-Leben und Big Water mit verdammt großen Wellen an der Tara. Und natürlich der berühmte Multiday-Trip durch die tiefste Schlucht der Welt. Und dann gibt’s noch eine Überraschung. Aber da ist der Name leider Programm: Verraten wird’s nicht! 

Im Mai kesseln die vier Tara-Kilometer bis zum Camp druckvoll zu Tale.

Bitte beachte, dass du Reisen nur in Absprache mit uns buchen kannst. Hierzu -oder falls du noch Fragen hast- kannst du folgende Knöpfchen bedienen:

Drei große Flüsse entwässern das Innere des kleinen Balkanlandes: Moraca, Lim und Tara. Drei Täler, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Unser Spielplatz für eine Woche Paddeln satt! Auf engstem Raum drängen sich verschiedenste Landschaftsformen. Aus der tiefblauen Adria erhebt sich schroff das karstige Hochland des Westens. Im Süden glänzt der riesige Skutari-See, umgeben von urwüchsigen Schilflandschaften. Ganz nahe der Hauptstadt Podgorica entströmen Moraca und Cijevna der wilden Bergwelt und bilden den würdigen Auftakt dieser Kajakreise.

Im Hinterland von Montenegro sind die waldigen Weiten im Stromgebiet von Tara und Lim nur schwach besiedelt. Genau das Richtige, um der Hektik des Alltags zu entfliehen, und im Grünen abzuschalten. Was kann schöner sein, als im legendären Tara-Canyon den Tag mit einer guten Flasche Vrnac ausklingen zu lassen?

Camp I – Crna Gora Classics (WW III-IV)

Landschaft mit Relax-Faktor in der Taraschlucht

Ihr schafft die Friedhofstrecke im Schlaf, habt vor der Abseil keine Angst und wollt nun endlich raus aus Slowenien? Dann seid ihr bereit für die Crna Gora Classics! Doch freut euch nicht zu früh, das Wasser ist genauso türkis und der Kalk so weiß, als wär er geradewegs von der Kanin-Südflanke in den Fluss gerieselt. Wahrscheinlich erscheint euren Ohren sogar die Sprache der Einheimischen vertraut. Und dennoch, Obacht! Nicht nur der Slivovitz ist härter im Land der Schwarzen Berge …

  • Montenegro
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Nach korrekt eingepegeltem Start auf der unteren Moraca besinnen wir uns auf die regionale Toros-Tradition und fahren erstmals ins Nachbarland. Den Oberlauf der Cijevna, auf Albanisch Cemi, nehmen wir quasi am Straßenrand mit, nicht ohne im rausgeputzten Tamara ein Säftchen zu zischen. Ein Landschaftshammer jagt den nächsten im Kelmend genannten Cemi-Tal. Dieser nördlichste Zipfel Albaniens war bis zur Ankunft der Teermaschine vor zwei Jahren extrem abgeschieden, übertroffen nur noch vom Talschluss des Vermosh. Dort entwässern die Quellen schon nach Montenegro in den Plav-See, dem das Wasser als Lim entströmt. Wir genießen die Gastfreundschaft des Vermosh im Guesthouse und setzen uns ebenso über die Grenze ab.

Ein bis zwei Tage tanzen wir Limbo und Lambada, der mächtige Fluss mit seinem ganz blauen Wasser erschließt uns eine der weniger touristischen Ecken von Montenegro. Die Hauptstadt ist hier weit, die uralten Saumpfade ins kosavarische Peja (serbisch: Pecs) sind seit dem Krieg Ende der Neunziger immer noch weitgehend verschlossen. Unsere Reise führt uns weiter ins Quellgebiet der Tara, dem wohl bekanntesten Balkanfluss. Smaragdgrün und mächtig, hat sie eine der tiefsten Schluchten Europas gekerbt. Drei Tage widmen wir ihr. Drei Tage, in denen wir die Betriebsamkeit der Zivilisation hinter uns lassen. Uns umgeben kräftige Karstquellen, druckvolle Wellenzüge, Wald, Wald, Wald, und Weite (zumindest nach oben). Und jeden Abend ein leckeres Mahl samt der passenden Drinks! 


Über schmale Bergstraßen kurbeln wir nach Zabljak, dem touristischen Zentrum der Alpinisten. Bevor wir ins letzte Drittel starten, haben wir am Ruhetag Zeit im Durmitor Höhenluft zu schnuppern. Kleine Fläche, hohe Spitzen, eindrückliche Ausblicke. Den würdigen Abschluss bilden die beiden Königsetappen der Moraca. Spätestens dort werdet ihr euch an Sloweniens Traumfluss erinnern. Ob in der figurenreichen Klosterschlucht oder in der berühmten Zwangspassage tief am Schluchtengrund – es wird schön. Und spannend. Wie gesagt, nicht nur der Slivovitz …

Camp II – Montenegro fürs Gemüt (WW II-III)

»Scheuer, servier uns gutes Destillat. Nur nicht zu rau, nur nicht zu hart.« Nun gut, nicht direkt meine Art, aber ich will mir Mühe geben! Jeder, der’s gemütlich mag (oder »lässig«, wie man in Albanien sagt), studiere die Crna Gora Classics trölf Zeilen weiter oben und subtrahiere alles, was ihm unangenehm erscheint oder gar Angst macht. Et voilà, die perfekte Reise ins schöne Montenegro.

“Leicht” konkret: Drei Tage chilliges Warmpaddeln auf Cijevna und Moraca (nein, da wird’s euch nicht langweilig; versprochen!), weiter zur oberen Tara und zwei Tage Basecamp am blauen Lim. Der traumhaft gelegene Plav-See puffert das Wasser bis weit ins Frühjahr. Ideale Voraussetzungen, um sich ans Wuchtwasser zu gewöhnen. Wir werden’s gleich noch brauchen … Zur Entspannung legen wir einen Wandertag ein. Rund um Gusinje sind die Prokletje-Berge ein wahres, und dabei noch nicht von den Massen entdecktes Trekkingziel. Das viel bekanntere Valbona liegt übrigens direkt auf der anderen Seite der sieben Berge.

Nach soviel klassischer Schönheit biegen wir mal anders ab. Der altgediente Lonely Planet würde schreiben: »off the beaten track«. Wie wahr! Dem Lim folgend bis knapp vor die serbische Grenze, legen wir einen Stopp ein in den früheren Herzkammern der sozialistischen Industrialisierung. Auf einen Café in Berane, in Titos Zeiten nannte sich die Textilstadt Ivangrad. Das Wasser des Lim ist nicht mehr schwarz unterhalb der Stadt, das der Ceotina nicht mehr schwefelgelb, wie in den dunklen Zeiten der Schwerindustrie im eigentlich beschaulichen Pljevlja. Hier im untouristischen Norden Montengeros treffen einsame Wälder auf extensiv beweidete Hügellandschaften auf sozialistische Architektur und Industriekultur. Spannend!

Kuss und Schluss, was bleibt, das muss. Auf zur Tara! Das Basecamp im unteren Drittel des berühmten Tara-Canyons bietet alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann, um konzentriert seinem Geschäft nachzugehen. Konzentriertes Wellenreiten (Immer mittig! Zur Not mit Luftstütze …), gut essen, in den Himmel gucken und ein Buch lesen oder sich einfach nur das dritte Mal die Hausstrecke hochgenussvoll hinabspülen lassen. Achja, einen Multi-Day machen wir natürlich auch.

Noch Energie? Nöö? Passt. Ist ja auch rum. Nach den zehn Tagen seid ihr bedient. Im besten Sinne. Und irgendwo lauert ja auch noch die eingangs erwähnte Überraschung.  

  • Montenegro
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Leistungen:   

  • 10 Reisetage, davon 9 Paddeltage auf den Wildflüssen Albaniens und Montenegros; je nach Gruppengröße zwei Kanulehrer, Technikschulung wenn gewünscht.
  • Guiding mit einem oder (je nach Gruppengröße) mehreren Kanulehrern, Technikschulung wenn gewünscht.
  • Flugreisende profitieren von den sehr günstigen Direktverbindungen nach Podgorica. Wizz Air fliegt von Memmingen in weniger als zwei Stunden direkt ins Zielgebiet, Ryanair startet in Berlin. Wir helfen bei der Buchung und kümmern uns um Airporttransfer und Vermittlung der Logistik. Shuttles und Transfers werden direkt mit den montenegrinischen Logistik-Partnern abgerechnet. 
  • Auf Wunsch können Kajaks und Paddel gegen Aufpreis geliehen werden. Die aktuelle Bootspalette könnt ihr im Toros-Testcenter einsehen. Bei den Paddeln setzen wir auf auf Mergner, Kober und Lettmann.

Kosten

  • Die Kosten für Guiding und Organisation betragen 1080 €
  • Dieser Preis enthält Guiding, Kanuschulung, Organisation der Tour
  • Kajak und Paddel können von uns gegen Gebühr geliehen werden
  • Weitere Kosten entstehen für: Anreise, Logistik vor Ort, Unterkünfte, Verpflegung, Paddel-Permit Tara
  • Die Kosten für die Logistik werden auf die Teilnehmer umgelegt. Flugreisende sollten hier mit etwa 35 € zusätzlich pro Tag rechnen.

Toros Outdoors stellt lediglich den Kontakt zu lokalen Fahrern und Guesthouses her. Die Camp-Teilnehmer rechnen diese Leistungen direkt mit den örtlichen Unternehmern ab. 


Unterkunft, Verpflegung

 Wir übernachten je nach Wetter und Wunsch der Gruppe auf Campingplätzen und wilden Plätzen direkt am Fluss. Zu Beginn und Ende der Tour nächtigen wir im Hostel Q unserer Freunde Magdalena und Radovan. Ein gewisses Kontingent an Doppelzimmern ist dort verfügbar. An der Tara logieren wir im professionell geführten Ethno Camp Grab (Zelt oder Bungalow). Die Teilnehmenden tragen die anfallenden Übernachtungskosten.

Die Teilnehmenden finanzieren die Verpflegung über eine Gruppenkasse. Hier fallen etwa 10 Euro je Tag an. Ein Abendessen im Restaurant schlägt mit etwa 12 Euro zu Buche.

Ideal für Paddler: Die komfortablen Zimmer auf dem Camp Grab.

Wichtig: 

Wetter- und Wasserbedingungen können kurzfristige Änderungen von Routenverlauf und Flüssewahl erfordern. Die Wasserstände sind stark von der Schneelage abhängig und können durch Regenfälle beeinflusst werden. Somit können einzelne Etappen wegen zu wenig oder zu viel Wasser nicht machbar sein. In jedem Fall ist für hochkarätige Alternativen gesorgt.

Zaungäste im Durmitor.
Was guckst du??!!

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    LIEBE SCHNÄPPCHENJÄGER! Unser Team braucht nach der Sommersaison eine Pause samt Fortbildung in Georgien ... Darum ist in der ersten Oktoberhälfte keine Beratung möglich, weder per Email oder Telefon noch im Laden. Online Bestellungen und Versand sind aber aktiv! Wer Beratung braucht, sollte sich also bitte noch im September melden!